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Inbetriebnahme
Als Inbetriebnahme bezeichnet man den Zeitpunkt, an welchem die Photovoltaikanlage vollständig montiert ist und die Fähigkeit erlangt, regulär Strom zu erzeugen. Die Inbetriebnahme ist nicht zwingenderweise der Zeitpunkt des Anschlusses an das öffentliche Stromnetz.
Indachanlage
Eine Indachanlage ist in Abgrenzung zur Aufdachanlage, eine Photovoltaikanlage, bei der die Komponenten der Photovoltaikanlage auch die wasserführende Schicht auf dem Dach bilden. Somit kann man sich zwar die Ziegeleindeckung sparen, da jedoch hinter den Kollektoren ein viel größerer Hitzestau entsteht, verringert sich der spezifische Jahresertrag solcher Anlagen. Davon abgesehen ist die Montage aufwändiger (Dichtigkeit), so dass Aufdachanlagen weiterhin der Regelfall in der Photovoltaik sind.
Ingot
Ein Ingot ist ein mono- oder multikristalines Stück reines Silizium. Monokristaline Ingots werden aus einer Schmelze mit einem Impfkristall herrausgezogen und die Struktur des Impfkristalls setzt sich beim abkühlen im restlichen Ingot fort. Aus Ingots werden Wafer gesägt, die dotiert werden, mit Leiterbahnen bedruckt werden und so zu einem Modul werden. Damit sind Ingots in kristalinen Fertigungsverfahren das Ausgangsprodukt für Solarmodule.
Inselsystem
Unter einem Inselsystem versteht man eine Photovoltaikanlage, die keine Verbindung mit dem öffentlichem Stromnetz hat. Die Bereitstellung von Elektrizität durch photovoltaische Inselsysteme ist insbesondere in Entwicklungsländern oder fernab der elektrischen Versorgungseinrichtungen interessant. In Deutschland spielen solche Inselsysteme lediglich eine untergeordnete bis gar keine Rolle.
ISDN
ISDN, kurz für Integrated Services Digital Network (diensteintegrierendes digitales Netz) ist ein Standard, welcher erstmals alle Telekommunikationswege zusammenfasste. Ist in Deutschland de facto flächendeckend verfügbar und hat das alte analoge Telefonnetz abgelöst.
